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CDU-Gemeindeverband Nastätten wählt KandidatenIn harmonischem Miteinander stellte der CDU-Gemeindeverband Nastätten seine Kandidatenliste für den zukünftigen Verbandsgemeinderat auf. Zur Mitgliederversammlung im Niederwallmenacher Gasthaus "Zur Sonne" konnte 2. Vorsitzender Gerhard Stötzer 37 wahlberechtigte Mitglieder willkommen heißen. Im selben Saal hatte vor knapp fünf Jahren der jetzige Verbandsgemeinderat erstmals getagt. Stötzer erinnerte daran, dass die CDU damals auf zwölf Sitze gekommen und deutlich stärkste Fraktion geworden war. Zum Versammlungsleiter wählte man den Kreisvorsitzenden Matthias Lammert MdL. Es gehört zum vorgeschriebenen Procedere, sodann einen Schriftführer, eine Mandatsprüfungskommission, eine Stimmzählkommission sowie weitere Vertrauenspersonen zu wählen. Die Aufstellung der Bewerberliste war gut in den Ortsverbänden vorberaten, das der Vorstand schriftliche Vorschläge präsentieren konnte, die samt und sonders in geheimer, schriftlicher Wahl bestätigt wurden. Der amtierende Fraktionsvorsitzende Klaus Brand konnte in einem Rückblick bilanzieren, die CDU-Fraktion habe – weitgehend einvernehmlich mit der Verwaltung und den andern Ratsmitgliedern – eine erfolgreiche Arbeit geleistet: Die so lange umstrittene Kfz.-Zulassungsstelle in Nastätten sei heute die am stärksten frequentierte im Rhein-Lahn-Kreis. Auch die Anerkennung Nastättens als Mittelzentrum wurde erreicht. Die Verwaltung leiste effiziente Arbeit und habe als eine der ersten ihre Haushaltsführung umstellen können. Eine gemeinsame Holzhackschnitzelheizung für die Nastätter Schulen, Kindergärten, Bürgerhaus und Museum sei gut für die Umwelt und den heimischen Wald. Viele Verbesserungen habe es auch für die Feuerwehren gegeben. Brand freute sich, dass die Verbandsgemeindeumlage trotzdem um drei Prozentpunkte auf 33.5 Prozent gesenkt werden konnte. Der Schuldenstand der Verbandsgemeinde wurde zielstrebig abgebaut, aber bei Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung lassen steigende Kosten Gebührenerhöhungen befürchten. Besorgniserregend sei auch der Bevölkerungsschwund. In der nachfolgenden Aussprache bescheinigte man der CDU-Fraktion, sie habe im Rat "eine gute Figur gemacht". Kreisvorsitzender Lammert umriss aktuelle Probleme der Bundespolitik. "Wer hilft denn dem kleinen Handwerksbetrieb?", so fragte er angesichts der milliardenschweren Bürgschaften und Hilfen für Banken und Großindustrie. Zwar habe man eine IGS und damit endlich eine gymnasiale Oberstufe für Nastätten gewünscht, doch die problematische Vierzügigkeit habe allein die Mainzer Landesregierung zu verantworten. Ähnlich kritisch äußerte sich der Abgeordnete zur schon so lange versprochenen und immer noch nicht im Landeshaushalt ausgewiesenen Ortsumgehung Miehlen – Marienfels. Und die kommunale Gebietsreform nannte er "aberwitzig", solange man sich nur über Gebiete und nicht über Aufgabenverlagerungen unterhalten wolle.
Viel Schreibarbeit gab es für die 37 Stimmberechtigten bei der Aufstellung der CDU-Bewerberliste für den Verbandsgemeinderat. Am Vorstandstisch (V.r.n.l.): MdL Lammert, 2. Vorsitzender Stötzer, Fraktionsvorsitzender und neuer Spitzenkandidat Klaus Brand und Schriftführerin Margarete Deinet. Folgende 37 Bewerberinnen und Bewerber der CDU für den kommenden Verbandsgemeinderat stehen auf der neuen Liste: Klaus Brand (Ehr), Jens Schlieper (Nastätten), Gerhard Stötzer (Hunzel), Erich v.d.Heydt (Miehlen), Michael Schicktanz (Holzhausen), Norbert Hißnauer (Buch), Uwe Holstein (Bogel), Margarete Deinet (Gemmerich), Winfried Ott (Nastätten), Dagmar Paul (Miehlen), Ekkehard Schwamb (Lipporn), Oliver Kunz (Nastätten), Dieter Schleimer (0.-Tiefenbach), Dr. Hartmut Fallen (Bogel), Robin Haak (Miehlen), Gerhard Werner (Ruppertshofen), Rolf Dillenberger (Oelsberg), Alexandra Hasselbach-Minor (Holzhausen), Marco Ludwig (Nastätten), Kurt Maus (N.-Wallmenach), Uwe Gasteyer (Nastätten), Axel Schmidt (Holzhausen), Werner Redert (Hainau), Horst Felske (Nastätten), Christopher Opel (Kasdorf), Anneli Klump (Holzhauses), Uwe Jannaschk (Rettershain), Stefan Kunert (Nastätten), Werner Stötzer (Miehlen), Antje Köhler-Nick (Nastätten), Wolfgang Fuchs (Miehlen), Daniel Spriestersbach (Nastätten), Hans-Erich Fischer (Nastätten), Siegfried Henning (Rettershain) und Josef Wagner (Nastätten). Text u. Foto: Blaues Ländchen aktuell Verbandsgemeinde Nastätten • Winfried Ott - 05.03.2009 |
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