Miehlener Bürger äußern Meinung
CDU-Umfrage deckt Positives und Negatives auf
MIEHLEN. Den Bürgern auf den Zahn gefühlt hat der
CDU-Ortsverband Miehlen und eine Umfrage in die Wege geleitet. Er
wollte erfahren, wo ihnen der Schuh drückt und was sie verbessert
haben möchten.
Als äußerst aufschlussreich und interessant bezeichnete
Vorsitzender Lothar P. Bindczeck die Antworten. Die zurückgegebenen
Fragebögen enthielten Forderungen nach baldiger Verwirklichung der
Umgehungsstraße Miehlen-Marienfels. Für Bindczeck ist es unverständlich,
"dass offensichtlich die Landes-SPD es nicht fertigbringt,
den Bau im nächsten Doppelhaushalt einzustellen".
Anträge sind gestellt Eine weitere Forderung
der Miehlener ist, den von Nastätten her kommenden Radweg in der
Ortslage von Miehlen fortzusetzen. Nicht umsonst behaupten Spötter:
Der Radweg kommt aus dem Nichts und endet im Nichts. Auf Kritik
stößt auch bei den Befragten die unzureichende Parksituation in
Miehlen. In beiden Fällen haben die Christdemokraten inzwischen
Anträge an die Ortsgemeinde gestellt.
Mit Wohnumfeld zufrieden Ansonsten sehen
die Miehlener ihr Wohnumfeld als durchaus positiv an und sind etwa
mit dem Vereinsangeboten oder mit dem Dorfleben insgesamt zufrieden.
Beschlossene Sache ist, dass die CDU die Ergebnisse der Befragung
in ihrem Wahlprogramm berücksichtigen wird. Für eine hitzige Diskussion
sorgte in einer Mitgliederversammlung die Schulsituation in der
Verbandsgemeinde Nastätten. So hieß es: "Es ist unakzeptabel,
dass nicht alle schulpflichtigen Kinder der Verbandsgemeinde in
Nastätten zur Schule gehen können. Das hat es noch nie gegeben.
Das Auswahlverfahren ist in Bezug auf die durchaus häufigen Ablehnungen
als willkürlich zu bezeichnen. Die Verantwortung hierfür liegt allein
bei der Landesregierung."
Text: Rhein-Lahn-Zeitung - 26.02.2009
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